09.-18.12.2025 New York City


17..12.2025 - Hoboken und Rückreise

                                                        

Nach über einer Woche intensiver Fototage in New York beginnt heute unser letzter Tag in dieser einmaligen Stadt. Trotz vieler früherer Besuche gelingt es New York immer wieder, mich aufs Neue zu begeistern. Auch wenn die Menschenmengen groß und der Lärmpegel extrem hoch sind, fühle ich mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Es gibt stets Neues zu entdecken – oder Altbekanntes hat sich überraschend stark verändert.

 

Umso größer ist heute die Wehmut, denn am späten Nachmittag treten wir die Rückreise nach Europa an. Doch nicht, ohne zuvor noch den letzten Sonnenaufgang dieser Reise festzuhalten. Bereits um 06:15 Uhr machen wir uns erneut auf den Weg zum Viewpoint am Hudson River. Anfangs präsentiert sich die Stimmung noch grau und dunstig, doch für kurze Zeit brechen schließlich doch noch die ersehnten Farben durch.

 

Um 10:30 Uhr holt uns der Shuttle-Transfer ab und bringt uns zum Flughafen Newark. Am späten Nachmittag starten unsere Flüge über Kopenhagen und Oslo zurück nach Hause.


16..12.2025 - Hoboken - Chinatown

                                                        

Der Morgen beginnt mit einem wolkenverhangenen Himmel, und ein farbiger Sonnenaufgang ist nicht zu erwarten. Trotzdem bin ich früh wach und mache mich gegen 05:45 Uhr auf den Weg zu einer schmalen Gasse im Zentrum von Hoboken, die ich in den vergangenen Tagen immer wieder aus dem Fenster beobachtet habe. Bei bitterkalten −6 °C sind bereits erstaunlich viele Menschen unterwegs – offenbar auf dem Weg zur Arbeit. Der Sonnenaufgang bleibt wie prognostiziert farblos, und so kehre ich zum Frühstück in die Unterkunft zurück.

 

Um 09:30 Uhr brechen wir erneut auf. Den letzten Fototag unserer Reise möchten wir in Chinatown im südlichen Teil von Manhattan verbringen. Mit dem PATH Train fahren wir bis zum World Trade Center und gehen von dort zu Fuß in das chinesische Viertel zwischen Manhattan Bridge und Brooklyn Bridge. Es herrscht ein buntes, lebendiges Treiben, das sich hervorragend für Street- und Peoplefotografie eignet. Nicht alle Anwohner reagieren offen auf unsere Kameras und machen uns deutlich klar, dass sie nicht fotografiert werden möchten – auch das gehört hier zum Alltag.

 

Da wir den Sonnenuntergang nochmals am Hudson-Ufer mit Blick auf die Midtown Skyline fotografieren wollen, treten wir gegen 14:00 Uhr den Rückweg nach Hoboken an. Nach einer kurzen Pause stehen wir um 15:45 Uhr wieder an unserer Fotolocation. Die Sicht ist leicht dunstig, doch wir werden mit einer schönen Goldenen Stunde belohnt. Hinter der Midtown Skyline färbt sich der Himmel langsam in zarte Lilatöne. Als die eigentliche Himmelsröte einsetzt, zeigen sich die intensiveren Farben jedoch über der Downtown Skyline. Wir wechseln rasch die Position und fotografieren in diese Richtung. Kurz nach 17:00 Uhr packen wir unsere Ausrüstung zusammen und machen uns auf den Heimweg.

 

Den Abschluss dieses letzten gemeinsamen Tages bildet ein Abendessen in einem sehr alten und stimmungsvollen Restaurant in Downtown Hoboken.


15.12.2025 - Dumbo Viertel - Brooklyn Bridge - Brookfield Place

                                                        

Auch die angekündigten −9 °C, mit Windchill sogar bis −14 °C, halten uns nicht davon ab, um 06:30 Uhr an den Hudson River zu gehen, um den Sonnenaufgang über der Manhattan Skyline zu fotografieren. Der Himmel ist wolkenlos, doch die Farben verblassen bereits nach kurzer Zeit. Da sich über Downtown intensivere Himmelsfarben zeigen als über Midtown, entscheiden wir uns für einen Fotospot mit Blick auf diesen Teil Manhattans. Die bissige Kälte zwingt uns jedoch bald, wieder in die wohlige Wärme der Wohnung zu flüchten.

 

Gegen 09:30 Uhr fahren wir mit dem PATH Train und der Subway-Linie 2 über das World Trade Center nach Brooklyn. Unser Ziel ist das Viertel DUMBO, das wir gemütlich durchstreifen. Neben Architekturaufnahmen widmen wir uns hier auch der Streetfotografie, insbesondere an den zahlreichen farbenfrohen Graffiti-Wänden. Auf der zum Teil für den Verkehr gesperrten Straße mit dem Blick auf die Manhattan Bridge tummeln sich viele Besucher, die versuchen ein Bild der Szene oder ein Selfie zu machen.

 

In DUMBO beginnt zudem der Aufstieg auf die berühmte Brooklyn Bridge.In ruhigem Tempo überqueren wir die Brücke und genießen die beeindruckenden Ausblicke vom erhöhten Standpunkt auf die Skyline sowie auf die unter uns verlaufende Autostraße. Hier auf der Brücke sind viel weniger Menschen als ich erwartet hatte. Auf der Manhattan-Seite angekommen, legen wir zunächst einen wohlverdienten Kaffeestopp ein, bevor wir uns in Richtung Ground Zero begeben. Leider lassen sich nicht alle fotografischen Ideen umsetzen, da mehrere Bereiche aufgrund von Glatteis gesperrt sind.

 

Als Alternative gehen wir in den riesigen Glaspavillon des Einkaufszentrums Brookfield Place. Neben klassischen Architekturaufnahmen nutzen wir hier die Gelegenheit, erneut mit ICM-Shots zu experimentieren. Gegen 17:45 Uhr nehmen wir direkt am World Trade Center den PATH Train und fahren zurück nach Hoboken.


14.12.2025 - Central Park - Sonnenuntergang in Hoboken

                                                        

In der Nacht setzt der angekündigte Schneefall ein, und am frühen Morgen liegt eine geschlossene, rund zehn Zentimeter dicke Schneedecke auf Dächern, Bäumen und Straßen. Da es weiterhin kräftig schneit und der Himmel von dunklen Wolken verhangen ist, bleiben wir zunächst in der warmen Wohnung.

 

Gegen 09:30 Uhr fahren wir mit Bahn und Subway nach Manhattan bis zur 72nd Street. An der Kreuzung von Broadway und Amsterdam Avenue befindet sich eine alte, sehr attraktive U-Bahn-Station, die wir im dichten Schneegestöber fotografieren. Anschließend gehen wir zwei Häuserblocks ostwärts zum Eingang des Central Parks. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt, die Wege sind von Schneematsch und vereisten Stellen bedeckt – Vorsicht ist geboten.

 

Die Bäume tragen eine dicke, frische Schneeschicht, die dem Park eine fast märchenhafte Stimmung verleiht. Dieses Winterwunder zieht zahlreiche Einheimische und Besucher an. In gemächlichem Tempo schlendern wir zu unserem eigentlichen Ziel, der Bethesda Terrace. Ursprünglich planen wir hier Langzeitaufnahmen mit dem Stativ, doch der große Besucherandrang macht dies unmöglich. Deshalb setzen wir unseren Weg fort und verlassen den Park im Süden.

 

Unterwegs faszinieren uns einige der neuen, markanten Wolkenkratzer Manhattans. Gegen 14:30 Uhr machen wir uns auf den Rückweg, denn wir möchten den Sonnenuntergang von Hoboken aus fotografieren. Kaum in der Unterkunft angekommen, ziehen wir uns noch wärmer an und gehen zu einem nur wenige Minuten entfernten Viewpoint. Inzwischen ist die Temperatur auf etwa –5 °C gefallen, was an der exponierten Stelle am Hudson River deutlich zu spüren ist.

 

Eine ausgeprägte Himmelsröte bleibt zwar aus, doch feine Wolkenstreifen lassen sich mit Langzeitbelichtungen schön herausarbeiten. Als die Lichter in den Wolkenkratzern aufleuchten und die Dunkelheit hereinbricht, kehren wir schließlich in die warme Wohnung zurück, um uns wieder aufzuwärmen. In dern Nacht werden Temperaturen von bis zu -9°C (mit Windchill -15°C) erwartet.


13.12.2025 - The High Line - Times Square - Rockefeller Center

                                                        

Auch dieser Morgen beginnt eisig kalt. Als ich mich um 05:30 Uhr auf den Weg mache, um einen weiteren möglichen Viewpoint auf die Manhattan Skyline zu erkunden, zeigt das Thermometer rund –4 °C. Zunächst lege ich jedoch noch einmal einen Stopp am Bahnhof von Hoboken ein. Die alte, beeindruckende Bahnhofshalle liegt in einem ganz besonderen Licht und ist um diese frühe Uhrzeit bereits belebt – vor allem durch Obdachlose, die hier Schutz vor der Kälte suchen.

 

Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zu dem kleinen Park, der in den Hudson River hinausragt. Hier erhoffe ich mir einen guten Blick auf die Hochhäuser von Midtown Manhattan. Gegen 06:00 Uhr baue ich Stativ und Kamera auf und warte auf das passende Licht. Entgegen der eher schlechten Wetterprognose zeigt sich schon früh ein zarter orange-roter Streifen an der Unterkante der Wolkendecke. Kurz vor Sonnenaufgang explodieren die Farben regelrecht, der Himmel beginnt zu brennen. Da die Farbintensität über Downtown Manhattan noch stärker ist, richte ich die Kamera auch in diese Richtung. Doch ebenso schnell, wie das Farbenspiel aufleuchtet, verblasst es wieder, und die Wolkendecke wird erneut grau. Ich kehre daher zum Frühstück in die Unterkunft zurück.

 

Gegen 09:30 Uhr brechen wir zum Tagesausflug nach Manhattan auf. Mit der PATH-Bahn fahren wir bis zur Christopher Street und gehen von dort zu Fuß zum Beginn des High Line Parks. Die High Line ist eine 2,6 Kilometer lange, etwa 7,5 Meter über dem Boden verlaufende ehemalige Güterzugtrasse im Westen Manhattans, die zwischen 2006 und 2023 zu einer einzigartigen Parkanlage umgestaltet wurde. Sie führt durch die Stadtteile Meatpacking District und Chelsea und bietet eine große Vielfalt an fotografischen Motiven. Die Zeit vergeht wie im Flug, und plötzlich ist es bereits 13:00 Uhr.

 

Nach einer kurzen Stärkung fahren wir mit der Subway weiter zum Times Square. Durch die dichte Bewölkung ist es bereits erstaunlich dunkel, sodass die grellen Neonreklamen und die daraus entstehende Lichtstimmung schon weit vor der blauen Stunde eindrucksvoll zur Geltung kommen. Auch hier verweilen wir eine ganze Weile.

 

Anschließend gehen wir zu Fuß in Richtung Rockefeller Center, um den traditionellen Weihnachtsbaum und die Schlittschuhläufer auf der Eisbahn zu fotografieren. Je näher wir kommen, desto dichter werden die Menschenmengen, die uns auf den Zugangsstraßen regelrecht einschließen und vor sich herschieben. Am Rockefeller Center selbst ist es kaum noch möglich, zu den besten Standpunkten vorzudringen. Wir ziehen uns daher aus dem Gedränge zurück – nicht ohne zuvor aus der Distanz noch einige Aufnahmen des wunderschön beleuchteten Weihnachtsbaums zu machen.

 

Weiterhin umgeben von unglaublichen Menschenmassen suchen wir schließlich einen Weg zurück zur PATH-Station an der 33rd Street und fahren von dort zurück nach New Jersey. Müde vom vielen Gehen, der Lautstärke der Stadt und den dichten Menschenmengen sind wir an diesem Abend ziemlich erschöpft. In der Nacht beginnt es schließlich – wie vorhergesagt – zu schneien.


12.12.2025 - World Trade Center - Skyline from Jersey 

                                                        

Mein Blick aus dem Schlafzimmerfenster zeigt in der Nacht überraschenderweise eine dünne Schneeschicht auf den Dächern und der Straße. Um 05:15 Uhr klingelt der Wecker, und ich ziehe mich warm an. Draußen sollen es etwa −6 °C sein, mit Windchill gefühlt sogar bis zu −10 °C. Mein Plan ist es, frühmorgens einen geeigneten Spot für Aufnahmen der Manhattan Skyline von Hoboken (New Jersey) aus zu finden.

 

Zunächst gehe ich in den Park nördlich der Hoboken Train Station, von dem aus man einen guten Blick auf die Hochhäuser von Midtown Manhattan hat. Nach kurzer Zeit entscheide ich mich jedoch, dem Ufer des Hudson südwärts zu folgen, um einen Fotostandpunkt mit Blick auf die Südspitze Manhattans und das One World Trade Center zu finden. Mehrfach scheitert der Versuch, direkt ans Wasser zu gelangen – Private Property, Zäune und Absperrungen versperren den Zugang. Schließlich finde ich in der Nähe des Lighthouse Points in Newport einen geeigneten Platz. Ein alter Holzsteg bietet hier einen spannenden Vordergrund.

 

Ich bleibe bis zum Sonnenaufgang um 07:11 Uhr und mache mich danach wieder auf den Rückweg zur Unterkunft. Nach dem Frühstück brechen wir erneut auf und fahren mit der PATH-Bahn nach Manhattan. Mit der grünen Linie erreichen wir das World Trade Center. Zu Beginn üben wir uns in impressionistischer Fotografie und halten die vorbeieilenden Menschen in der Halle und den Gängen der U-Bahn-Station fest.

 

Von hier ist es nur ein kurzer Weg in die monumentale Halle des Oculus. Der vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava entworfene Bau ist ein ästhetisch beeindruckender Verkehrsknotenpunkt. Er beherbergt die PATH-Station World Trade Center mit Verbindungen nach New Jersey, Anschlüsse an zwölf U-Bahn-Linien sowie zahlreiche Restaurants und Geschäfte der Westfield Shops at the Oculus. Die zweigeschossigen unterirdischen Gänge erstrecken sich über das rund 6,5 Hektar große Gelände des World Trade Centers und bieten Zugang zu Bürotürmen, dem One World Observatory, Brookfield Place und dem Fährterminal in Battery Park City. Im Erdgeschoss herrscht reges Treiben mit Pendlern, Einkäufern und Besuchern.

 

Über den Zugang zum One World Observatory gelangen wir nach draußen zum Ground Zero. Wir stehen nun mitten zwischen hohen Wolkenkratzern und dem Oculus, der von außen besonders markant und beeindruckend wirkt. Nach einer Weile ziehen wir weiter zum Beekman Hotel. Das historische Gebäude mit seinen wunderschönen Hallen und dem berühmten Atrium möchten wir fotografisch festhalten. Leider teilt uns das Personal mit, dass ausschließlich Handyaufnahmen erlaubt sind – Kameras sind nicht gestattet.

 

Nach einem Mittagsstopp in einem Café kehren wir nochmals zum Oculus zurück, um bei veränderter Sonneneinstrahlung weitere Aufnahmen zu machen. Gegen 15:00 Uhr nehmen wir erneut die PATH-Bahn zurück nach Hoboken. Dort holen wir unsere Stative, ziehen uns deutlich wärmer an und machen uns zu Fuß auf den Weg zu dem Aussichtspunkt, den ich am Morgen gescoutet habe. Nach etwa 15 bis 20 Minuten erreichen wir den Spot.

 

Wir erleben eine wunderschöne Goldene Stunde, die nahtlos in die Blaue Stunde und schließlich in die Nacht übergeht. Leider ist der Himmel völlig wolkenlos, dennoch sind wir mit den entstandenen Bildern sehr zufrieden. Die Temperaturen sind etwas höher als am Morgen, aber es bleibt empfindlich kalt. Gegen 17:15 Uhr machen wir uns schließlich auf den Rückweg.


11.12.2025 - Summit One Vanderbilt - Guggenheim Museum - Macy's

                                                        

Heute brechen wir bereits gegen 06:45 Uhr auf und nehmen den PATH Train von Hoboken hinüber nach Manhattan. Die Endstation liegt in der Nähe der Penn Station, von wo aus wir zu Fuß bis zur 42nd Street gehen. Die Temperaturanzeige zeigt Werte deutlich unter null, mit Windchill sollen es sogar rund –7 °C sein.

 

Unser Ziel ist der Wolkenkratzer Summit One Vanderbilt in unmittelbarer Nähe des Grand Central Terminal und des Chrysler Buildings. Der 2020 fertiggestellte Tower ist das vierthöchste Gebäude der Stadt. Besonders faszinierend sind die drei Etagen mit Glasböden und vollständig verspiegelten Innenräumen, in denen sich Skyline, Architektur und Besucher ständig neu reflektieren und eine fast surreale Atmosphäre erzeugen.

 

Obwohl wir Tickets zur Öffnungszeit haben, sind bereits viele Besucher vor Ort, die offenbar die gleiche Idee hatten. Ein Aufzug bringt uns in wenigen Sekunden hinauf in diese beeindruckende Erlebniswelt, die mit dem Slogan beworben wird:


„Erleben Sie das Gefühl von grenzenlosem Raum, wenn Sie auf Transcendence 1 herabblicken und eine Spiegelfläche von 2.822 Quadratmetern betrachten.“

 

Rund zwei Stunden lassen wir uns von diesem magischen Ort verzaubern, bevor wir ihn wieder verlassen.

 

Mit der Subway fahren wir weiter zur 86th Street, wo sich das berühmte Guggenheim Museum befindet. Die einzigartige Architektur des 1959 eröffneten Gebäudes fasziniert durch ihre klare Grafik und zeitlose Einfachheit. Wir fotografieren das Museum sowohl von außen als auch im Inneren. Das Guggenheim New York ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und gilt weithin als architektonische Ikone sowie als eines der großen Meisterwerke von Frank Lloyd Wright.

 

Anschließend machen wir einen gemütlichen Spaziergang quer durch den Central Park in Richtung Upper West Side, wo wir eine kurze Mittagspause einlegen. Danach bringt uns die Subway zurück zur 34th Street. Hier besuchen wir den legendären Fotoladen B&H Photo Video – und natürlich findet jeder etwas, das er gerne kaufen möchte.

 

Von dort gehen wir zu Fuß einige Blocks ostwärts und fotografieren heute, ganz ohne Regen, noch einmal das Macy’s-Einkaufszentrum mit dem im Abendlicht leuchtenden Empire State Building. Mit Einbruch der Dunkelheit machen wir uns auf den Weg zur nächsten PATH-Train-Station. Kurz vor der Haltestelle entdecken wir ein Weihnachtskarussell, das wir mit einer Langzeitbelichtung von 1/4 Sekunde aus der Hand fotografieren.

 

Gegen 16:30 Uhr sind wir zurück in unserer Unterkunft und haben vor dem Abendessen noch Zeit, die Bilder zu sichern und mit der ersten Auswahl und Bearbeitung zu beginnen.


10.12.2025 - Hoboken - Grand Central Terminal - Macy's

                                                        

Nach einem frühen Frühstück machen wir uns von New Jersey aus auf den Weg nach Manhattan. Im Bahnhof von Hoboken fotografieren wir zunächst die große, ehrwürdige Eingangshalle, bevor wir die PATH-Linie bis zur 33rd Street und 6th Avenue in Midtown nehmen. Von dort gehen wir zu Fuß weiter zum Grand Central Terminal.

 

Direkt neben dem Bahnhof steht das Hochhaus Summit One Vanderbilt, für das wir Tickets für den morgigen Morgen haben. Wir legen einen kurzen Zwischenstopp ein, um die zulässige Größe unserer Fotorucksäcke zu überprüfen. Laut Security stellt dies kein Problem dar – wir können das Equipment morgen also problemlos mit auf die Besucherplattform nehmen.

 

Unterirdisch gelangen wir anschließend zu Fuß vom Summit Building in die große Haupthalle des Grand Central Terminal. Mit Langzeitbelichtungen aus der Hand zwischen 1/2 und 1 Sekunde versuche ich, die beeindruckende Architektur scharf abzubilden, während die eilenden Menschen als dynamische Unschärfen durchs Bild ziehen. Das ist gar nicht so einfach und führt zu entsprechend viel Ausschuss, macht aber großen Spaß.

 

Nach einem längeren Aufenthalt in diesem weltberühmten Bahnhof und einem kurzen Mittagssnack bei Starbucks folgen wir der Park Avenue bis zur 34th Street. Dort fotografieren wir das Empire State Building sowie das festlich geschmückte Kaufhaus Macy’s. Viele Besucher bewundern die jedes Jahr neu gestalteten Schaufenster. Auch hier experimentiere ich erneut mit Langzeitbelichtungen aus der Hand, um die vorbeiziehenden Menschen als Geister oder Schatten festzuhalten – während die Gebäude klar und scharf bleiben. Mit der einsetzenden Dämmerung wird die Lichtstimmung am Macy’s immer schöner.

Als schließlich leichter Regen einsetzt, beschließen wir, mit der PATH-Linie wieder zurück nach New Jersey zu fahren.


09.12.2025 - Anreise nach New York City

 

Kurz nach meiner Rückkehr aus der Karibik geht es heute bereits wieder auf Reisen: Gemeinsam mit Freunden fahre ich für etwa eine Woche zum Fotografieren nach New York City. Mein Flug ab Zürich startet um 07:10 Uhr nach Kopenhagen. Dort treffe ich auf meine Mitreisenden, und gemeinsam fliegen wir non-stop mit SAS weiter nach Newark.

 

Wir landen rund 30 Minuten früher als geplant und werden kurz darauf vom gebuchten Transferservice abgeholt, der uns zu unserer Unterkunft in Hoboken, New Jersey bringt. Nachdem wir uns in der Wohnung gemütlich eingerichtet haben, vertiefen wir die bereits im Vorfeld geplanten fotografischen Ideen und stimmen uns auf die kommenden Tage ein.