11.11.2025 - Rückreise nach Florenz und Abreise
Trotz unserer heutigen Abreise lassen wir es uns nicht nehmen, den Tag mit einem letzten Besuch am Agriturismo Belvedere Viewpoint zu beginnen. Gegen 05:45 Uhr stehen wir erneut als Erste an der perfekten Stelle – gespannt darauf, wie sich die Szenerie diesmal entwickeln wird.
Die Wettervorhersage hat sich in den letzten Tagen mehrfach geändert, doch mit einer Chance von rund 64 % auf Himmelsröte stehen die Aussichten nicht schlecht. Und tatsächlich: Wir werden nicht enttäuscht.
Ein zarter roter Schimmer durchzieht die Wolken, und in den Tälern steigt Nebel auf – eine traumhafte Kombination, die unsere Fotografenherzen höher schlagen lässt. Wir bleiben bis in die Goldene Stunde, genießen das sanfte Licht und verabschieden uns mit den letzten Aufnahmen von dieser einzigartigen Landschaft.
Nach dem Frühstück heißt es dann packen und einladen. Gegen Vormittag brechen wir auf, die etwa zweistündige Fahrt zum Flughafen Florenz liegt vor uns.
Hier endet eine intensive, erlebnisreiche Fotoreise – mit einer tollen Gruppe, unzähligen Eindrücken und viel Spaß. Ein letzter Blick zurück, bevor wir mit vollen Speicherkarten und schönen Erinnerungen nach Hause fliegen.
10.11.2025 - Abbazia di Monte Oliveto Maggiore - Cipressi di San Quirico d'Orcia
Bereits um 05:30 Uhr treffen wir uns wieder am Bus zum Sonnenaufgangsausflug. Der Himmel ist erneut wolkenlos, doch in den Tälern und selbst auf unserem Hügel liegt ein leichter Bodennebel. Ich hoffe, dass er uns an der Fotolocation nicht einhüllt.
Nach etwa zehn Minuten Fahrt erreichen wir das Croce di Prato zwischen San Quirico d’Orcia und Pienza, unseren heutigen Fotospot. Die Lichtstimmung ist auch ohne Wolken traumhaft: Der Horizont leuchtet in Orangetönen und Rot, während aus den Tälern der Nebel langsam aufsteigt – eine fast magische Atmosphäre.
Auf der Rückfahrt zeigt sich die kleine Kapelle Madonna di Vitaleta an der oberen Nebelgrenze – ein bezauberndes, minimalistisches Fotomotiv, das uns alle begeistert.
Nach dem Frühstück fahren wir weiter in die Crete Senesi zur Abbazia di Monte Oliveto Maggiore. Das imposante Kloster liegt ruhig eingebettet in die waldige Hügellandschaft – ein Ort der Stille und Besinnung. In der weitläufigen Anlage gibt es viel zu entdecken und zu fotografieren.
Am Nachmittag kehren wir über San Quirico zurück in unsere Unterkunft. Dort bleibt etwas Zeit für Bildbesprechungen und eine kleine Fototheoriesession.
Doch schon um 15:30 Uhr brechen wir wieder auf, um den Sonnenuntergang bei den Cipressi di San Quirico festzuhalten. Obwohl der Himmel erneut wolkenlos ist und die Sonne früh hinter den Hügeln verschwindet, kommt die strukturierte, gewellte Landschaft im warmen Abendlicht wunderbar zur Geltung.
Sobald die Landschaft im Schatten liegt, treten wir zufrieden die Rückfahrt zur Unterkunft an – ein fotografisch erfüllter Tag in der Toskana geht zu Ende.
09.11.2025 - Cipressi di San Quirico - Sorano - Sovana - Pitigliano
Auch heute brechen wir früh auf – um 05:30 Uhr verlassen wir unsere Unterkunft. Unser Ziel zum Sonnenaufgang ist der berühmte Zypressenhain zwischen San Quirico d’Orcia und Torrenieri. Kaum haben wir den Bus geparkt, treffen bereits weitere Fotogruppen an der Location ein. Wie fast jeden Tag zeigt sich auch heute der Himmel nahezu wolkenlos.
Wir positionieren uns so, dass die aufgehende Sonne perfekt in den Bildausschnitt fällt. Noch vor dem Sonnenaufgang färbt sich der Himmel in zarten Pastelltönen, und rund 20 Minuten später erscheint die Sonne über dem Hügel. Für einen kurzen Moment entsteht an der Hügelkante ein wunderschöner Sonnenstern, den wir im Bild festhalten. Danach geht es zurück zur Unterkunft – Zeit für ein wohlverdientes Frühstück.
Unser Tagesausflug führt uns anschließend zu den berühmten Tuffsteinstädten Sorano, Sovana und Pitigliano, rund eineinhalb Stunden südlich von San Quirico. Dass die Dörfer der Toskana häufig auf Hügeln liegen, ist bekannt. Doch im Süden – in der Region Maremma – thronen sie spektakulär auf vulkanischen Tuffsteinfelsen, was ihnen ein ganz besonderes Flair verleiht.
In der Area del Tufo finden sich drei dieser eindrucksvollen Orte: Sovana, Sorano und – als heimlicher Star – Pitigliano. Fast scheint es, als wären die Städte selbst Teil der roten Felsen. Tiefe Schluchten, grüne Wälder und die Nähe zu etruskischen Ausgrabungsstätten verleihen der Gegend eine faszinierende Atmosphäre. Wir fotografieren die an den steilen Abhängen erbauten Siedlungen und schlendern durch die historischen Gassen.
Gegen 15:00 Uhr erreichen wir Pitigliano. Hier wollen wir den Sonnenuntergang und die Blaue Stunde festhalten. Bei unserer Ankunft zeigen sich eindrucksvolle Wolkenformationen über der Stadt – die Erwartungen steigen. Doch je näher der Sonnenuntergang rückt, desto mehr lösen sich die Wolken auf. Schließlich ist der Himmel wieder wolkenlos. Dennoch taucht das warme Abendlicht die Stadt in magische Farben, und beim Einbruch der Dunkelheit erzeugt die Kunstbeleuchtung eine fast mystische Stimmung über den Tuffsteinfelsen.
Gegen 18:00 Uhr treten wir die Rückfahrt an und erreichen um 19:30 Uhr unseren Agriturismo, wo uns bereits ein köstliches Abendessen erwartet – ein perfekter Abschluss eines weiteren erlebnisreichen Fototages in der Toskana.
08.11.2025 - Pienza - Baccoleno
Nach den letzten intensiven Fototagen lassen wir es heute etwas ruhiger angehen. Statt wie gewohnt um 5:30 Uhr zu einer Sonnenaufgangslocation aufzubrechen, bleiben wir diesmal an unserer Unterkunft – auch, weil die Aussicht auf einen spektakulären Sonnenaufgang eher gering ist. Zum Glück bietet unser Agriturismo, das auf einer Anhöhe mit Blick auf Pienza und die sanften Hügel der Toskana liegt, selbst zahlreiche wunderschöne Motive.
So entstehen am frühen Morgen Aufnahmen der Unterkunft in der blauen Stunde sowie vom zart gefärbten Himmel kurz nach Sonnenaufgang.
Nach einem gemütlichen Frühstück geht es dann doch los. Auf dem Weg nach Pienza legen wir mehrere Stopps ein: zuerst an der Kapelle Madonna di Vitaleta, diesmal von der gegenüberliegenden Talseite mit Blick durch eine malerische Zypressenallee, und anschließend beim Hof Cipressini, der von Zypressen umrahmt ist – ein klassisches Toskanamotiv.
In Pienza angekommen, haben wir etwa drei Stunden Zeit, die wunderbar erhaltene historische Stadt zu erkunden und zu fotografieren. Da heute Wochenende ist, sind deutlich mehr Besucher unterwegs als erwartet, was aber auch reizvolle Motive für die Straßenfotografie bietet. In der Zwischenzeit ist das Thermometer auf angenehme 15°C geklettert.
Pienza liegt im Herzen des Val d’Orcia in der Toskana und gilt als Musterbeispiel einer idealen Renaissancestadt. Sie wurde im 15. Jahrhundert auf Initiative von Papst Pius II. (Enea Silvio Piccolomini) nach humanistischen Stadtbauprinzipien umgestaltet. Der zentrale Piazza Pio II mit Dom, Palazzo Piccolomini und Rathaus bildet das harmonische Zentrum der Stadt. Heute ist Pienza UNESCO-Weltkulturerbe und bekannt für ihre beeindruckende Architektur, den weiten Blick über das Val d’Orcia – sowie für ihren berühmten Pecorino-Käse.
Gegen 15:00 Uhr verlassen wir Pienza und fahren erneut in die Crete Senesi, in die Nähe von Asciano. Unser Ziel: die wohl schönste Allee der Toskana beim Agriturismo Baccoleno. Hier bleiben wir bis tief in die Nacht – von der goldenen Stunde über den Sonnenuntergang und die blaue Stunde bis zur völligen Dunkelheit. Das Licht spielt grandios mit der Landschaft, und die leuchtenden Himmelsfarben machen das Warten lohnenswert. Ein besonderes Highlight ist die Lichtspur eines Autos, das in der Dunkelheit den Hof hinauffährt – ein perfekter Abschluss dieses Fototages.
Als wir gegen 18:00 Uhr die 40-minütige Rückfahrt antreten, ist es bereits stockdunkel. Das köstliche Abendessen in unserer Unterkunft fühlt sich einmal mehr wie eine wohlverdiente Belohnung für einen langen, erfüllten Tag an.
07.11.2025 - Kapelle der Madonna di Vitaleta & Siena
Heute Morgen erwarte ich gemäß der Wettervorhersage den schönsten Sonnenaufgang dieser Woche. Unser Ziel ist die kleine Kapelle Madonna di Vitaleta, ganz in der Nähe unserer Unterkunft. Bereits um 05:30 Uhr sind wir startklar. Doch unsere Unterkunft liegt mitten in einer dichten Nebelschicht, und wir wissen nicht, ob wir an unserem Ziel überhaupt freie Sicht haben werden.
Nach dem Parken und einer etwa zehnminütigen Wanderung zur Kapelle heißt es erst einmal abwarten. Glücklicherweise befinden wir uns genau an der Obergrenze des Nebels, der ständig kommt und geht. Und dann passiert es: Der Nebel lichtet sich im perfekten Moment, und wir erleben unsere erste beeindruckende Morgenröte dieser Reise.
Kurz nachdem die Sonne über den Horizont steigt, wird der Nebel wieder dichter, die Feuchtigkeit nimmt zu. Doch bevor wir zum Auto zurückkehren, ziehen noch einmal Schwaden durch die Senken der Landschaft und schaffen fantastische Fotomotive – Bauernhöfe, die wie Inseln aus dem Nebel auftauchen. Was für ein grandioser Fotomorgen!
Nach dem Frühstück brechen wir zu unserer längsten Tagesetappe auf: nach Siena. Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen wir das Zentrum der historischen Stadt. Rund vier Stunden nehmen wir uns Zeit, um den Piazza del Campo, den Torre del Mangia und die Kathedrale zu besichtigen. Siena begeistert mich jedes Mal aufs Neue – diese Stadt hat einfach eine unvergleichliche Atmosphäre und Schönheit. Es erstaunt mich, wie ruhig die Stadt heute ist. Siena ohne Menschenmassen – das habe ich noch nie erlebt. Sonst drängen sich hier Scharen von Touristen durch die Gassen.
Gegen 15:30 Uhr treten wir die Rückfahrt durch die Crete Senesi an. Je nach Lichtsituation wollen wir an verschiedenen, mir bekannten Fotospots anhalten. Doch das Licht ist heute flach und farblos, sodass wir nach kurzem Prüfen weiterfahren.
Hinter Asciano möchte ich noch unseren morgigen Sonnenuntergangsspot inspizieren – die berühmte, sich windende Allee zum Agriturismo Baccoleno. Leider hat sich seit meinem letzten Besuch im April einiges verändert: Ein zwei Meter hoher Zaun entlang der Straße verhindert den Zugang zum bekannten Aussichtspunkt. Der verbleibende Bereich ist für Aufnahmen kaum geeignet – ziemlich frustrierend.
Zurück im Hotel gegen 17:30 Uhr schreibe ich spontan eine E-Mail an das Agriturismo und frage, ob es möglich wäre, den „alten“ Spot mit Genehmigung zu betreten. Zu meiner Überraschung erhalte ich schon kurze Zeit später eine freundliche Antwort: Gegen eine kleine Gebühr – inklusive Snack und Wein – dürfen wir gerne vorbeikommen.
So verabreden wir uns für den morgigen Abend und hoffen, dort einen traumhaften Sonnenuntergang an diesem klassischen Spot erleben zu dürfen.
06.11.2025 - Val d'Orcia
Heute Morgen geht es etwas später los als gestern. Wir treffen uns um 6:00 Uhr und fahren etwa zehn Minuten zu der wunderschönen Allee außerhalb von Bagno Vignoni. Wie erwartet, gibt es auch heute weder Wolken noch Nebel. Mit nur 1 °C ist es die bislang kälteste Morgenstimmung unserer Reise. Der wolkenlose Himmel zeigt vor Sonnenaufgang ein beeindruckendes Farbspiel, und nach dem Aufgang entstehen klare Schattenstrukturen auf den umliegenden Feldern. Unser Ziel ist es, die entstehenden grafischen Formen und Kontraste fotografisch festzuhalten.
Gegen 8:00 Uhr kehren wir zur Unterkunft zurück. Nach einem ausgiebigen Frühstück brechen wir um 10:30 Uhr erneut auf. Die Fahrt führt uns über eine kurvenreiche Strecke zum malerisch in einem Tal gelegenen Kloster Sant’Antimo. Die herbstlich gelb leuchtenden Weinberge vor dem Kloster bieten einen stimmungsvollen Vordergrund. Anschließend fotografieren wir das Kloster sowohl von außen als auch von innen. Überraschenderweise sind nur wenige Besucher hier – ungewöhnlich für diesen sonst stark frequentierten Ort.
Von Sant’Antimo fahren wir weiter nach Montalcino, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Auf dem Weg dorthin besuchen wir die Kirche Concattedrale del Santissimo Salvatore und fangen die besonders schöne Lichtstimmung im Innenraum ein. Nach etwa 25 Minuten Fahrt erreichen wir wieder unsere Unterkunft, legen eine kurze Pause ein und machen uns anschließend auf den Weg zur Sonnenuntergangs-Location bei Monticchiello.
Dort wollen wir die berühmte, geschwungene Allee außerhalb des Ortes zunächst im warmen Licht des Sonnenuntergangs und anschließend in der blauen Stunde mit den Lichtspuren vorbeifahrender Fahrzeuge festhalten. Kurz nach 18:00 Uhr treten wir schließlich die Rückfahrt an.
05.11.2025 - Pienza und Umgebung
Der Wecker klingelt heute sehr früh – wir wollen bereits um 05:30 Uhr zur beliebten Belvedere-Bauernhof-Location aufbrechen. Da sich dort regelmäßig viele Fotograf:innen einfinden, möchten wir rechtzeitig ankommen, um die besten Plätze zu sichern. Wie erhofft, sind wir die Ersten vor Ort. Doch nur rund 20 Minuten später treffen bereits weitere Fotograf:innen ein.
Die Wettervorhersage hatte es angekündigt: Ein wolkenloser Himmel erwartet uns. Leider bleibt auch der für den Herbst typische Bodennebel aus. Wir warten bis zum Sonnenaufgang und versuchen, an der Hügelkante einen schönen Sonnenstern einzufangen. Nach dem Aufgang entsteht eine herrliche Gegenlichtstimmung, die das Tal in warmes Licht taucht.
Zurück in der Unterkunft genießen wir ein wohlverdientes Frühstück. Gegen 10:30 Uhr brechen wir erneut auf, um – trotz des nicht idealen Lichts – einige Fotospots zu scouten und erste Aufnahmen zu machen.
Wir halten an verschiedenen Punkten entlang der Straße und fahren schließlich zur berühmten Zickzack-Allee bei La Foce, die wir vom gegenüberliegenden Hang aus fotografieren. Danach geht es weiter zur ebenfalls kurvenreichen Straße nach Montechiello. Hierher möchten wir in den nächsten Tagen nochmals zurückkehren, um die Szenerie abends mit Light Trails der vorbeifahrenden Fahrzeuge festzuhalten.
Mittlerweile ist es früher Mittag, und wir fahren in den Kurort Bagno Vignoni. Bei Eis und Kaffee legen wir eine entspannte Pause ein, bevor wir den charmanten, historischen Ort erkunden. Als mögliches zukünftiges Motiv besichtigen wir anschließend die eindrucksvolle Zypressenallee außerhalb von Bagno Vignoni – sie wird in den kommenden Tagen unser Sonnenaufgangsspot sein.
Nach einer kurzen Erholungspause in der Unterkunft fahren wir am späten Nachmittag in Richtung Pienza, um den Supermondaufgang zu erleben – fast zeitgleich mit dem Sonnenuntergang. Gegen 17:00 Uhr erscheint der riesige Mond über der Hügelkante und steigt rasch höher.
Nach dem Sonnenuntergang packen wir unsere Ausrüstung zusammen und sind nur wenige Minuten später wieder in der Unterkunft. Vor dem Abendessen bleibt noch Zeit für eine erste Bildbearbeitung und den Rückblick auf einen erfüllten ersten Fototag in der Toskana.
04.11.2025 - Anreise Florenz und Weiterfahrt ins Val d'Orcia
Heute beginnt unsere nächste Amazing Views Fotoreise. Gegen 13:00 Uhr treffe ich am Flughafen in Florenz ein. Einige Teilnehmer:innen haben bereits ein paar Tage in der Stadt verbracht und stoßen direkt dort zu uns, andere reisen mit dem Flugzeug an.
Gegen 14:30 Uhr ist die Gruppe vollständig, und wir machen uns auf den Weg zu unserer Unterkunft im Val d’Orcia – eine Fahrt von rund zwei Stunden durch die sanften Hügel der Toskana.
Als wir ankommen, taucht die untergehende Sonne die Landschaft in warmes Licht – und zeitgleich erhebt sich der Supermond über den Hügeln. Ein beeindruckendes Schauspiel! Schnell steht fest, dass wir den Vollmond am nächsten Abend fotografisch festhalten wollen.
Zum Abschluss des Tages genießen wir in unserem gemütlichen Agriturismo ein köstliches Vier-Gänge-Menü aus der regionalen Küche – ein wahrer Genuss für alle Sinne. Danach ziehen wir uns früh zurück, denn bereits um 05:30 Uhr brechen wir zum ersten Sonnenaufgangsshooting auf.
03.11.2025 - Meine Anreise von Zürich nach Florenz
Nach einer fast einmonatigen Pause beginnt morgen das Toskana-Fotoretreat. Ich reise bereits heute Nachmittag an.
Mein Flug mit Helvetic Air hebt gegen 17:00 Uhr in Zürich ab und erreicht den kleinen Flughafen von Florenz um 18:15 Uhr.
Während des Fluges erleben wir einen magischen Sonnenuntergang über den Alpen. Auf der Westseite taucht die untergehende Sonne den Himmel in warmes Orange, während im Osten zarte Rosa-, Magenta- und Blautöne leuchten. Zusammen mit dem weißen Schnee auf den Alpengipfeln ergibt sich ein grandioses Farbenspiel – ein wahrer Genuss für die Augen.
Der Flug verläuft ruhig, und nach kurzer Wartezeit erscheint auch mein Gepäck auf dem Förderband. Mit dem Shuttlebus gelange ich zum Mietwagenzentrum und halte wenig später den Schlüssel zu unserem 9-Sitzer-Ford-Van in der Hand.
Von dort fahre ich zu meinem Hotel nördlich des Flughafens. Morgen werde ich dann um 14:00 Uhr die Teilnehmer:innen der Fotoreise am Flughafen abholen.
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